Zahnarztpraxis edel & weiss

Mehr als eine Praxis

edel & weiss

Renommierte Spezialisten
für jedes Fachgebiet

Zahngesundheit hat viele Facetten: von Prophylaxe und Zahnerhaltung über Kieferorthopädie und Chirurgie bis hin zum Zahnersatz und begeisternder Ästhetik für ein perfektes Lächeln. Bei edel & weiss wird all dies in einem Haus vereint. Mit einem Team aus acht Ärzten. Mit renommierten Spezialisten. Mit eigenem Meisterlabor und einzigartiger Expertise. edel & weiss ist mehr als eine Zahnarztpraxis. Wir bringen die Zukunft der Zahnmedizin an einen Ort. Und ermöglichen auch gesetzlich versicherten Patienten eine Behandlung der Superlative.

DSC09624

Zahnmedizin mit Einfühlvermögen.

Unser Leistungsportfolio

Angstpatienten
Ästethik
Bleaching
Endodontie
Funktionsdiagnostik / CMD
Homöopathie
Implantologie
Inlay / Onlay
Invisalign Therapie
Kieferorthopädie
Kinderzahnheilkunde
Laserzahnheilkunde
Narkosebehandlung
Oralchirurgie
Paradontologie
Periimplantitis Behandlung
Praxislabor
Professionelle Zahnreinigung
Prophylaxe für Kinder
Schienentherapie
Schnarchtherapie
Sportzahnmedizin
Veneers
Weisheitszähne
Wurzelbehandlung
Zahnärztlicher Notdienst
Zahnerhaltung
Zahnersatz
previous arrow
next arrow
2 /
Slider

Angst vor dem Zahnarzt? Das kommt nicht nur bei Kindern vor, sondern ist in jedem Alter und durch alle Gesellschaftsschichten hindurch weit verbreitet: Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa und der Techniker Krankenkasse hat jeder dritte Deutsche beim Gedanken an den Zahnarzt ein mulmiges Gefühl. Jeder Sechste geht wegen seiner großen Angst erst gar nicht in eine Zahnarztpraxis oder versucht einen Besuch so lange wie nur möglich zu vermeiden. Dementsprechend wird je nach Verhaltensmuster unterschieden: Wer nur ungern zum Zahnarzt geht, weil er Bedenken hat, es könne dort zu einem unangenehmen Erlebnis kommen, hat in der Regel eine Zahnbehandlungsangst. Eine echte Zahnbehandlungsphobie, auch Dentalphobie genannt, besteht dann, wenn ein Patient den Zahnarztbesuch tatsächlich verweigert – dies sogar über mehrere Jahre hinweg. 

Häufige Ursache einer Zahnbehandlungsphobie sind negative Erfahrungen. Die erlernten Ängste können sich gegen bestimmte Aspekte der Zahnbehandlung richten, zum Beispiel gegen das Erhalten einer Spritze. Es gibt aber auch Patienten, die das Gefühl haben, einem Arzt hilflos ausgeliefert zu sein. Ob es nun ein mulmiges Gefühl oder eine ausgewachsene Phobie ist: Durch geeignete Maßnahmen kann die Angst genommen oder zumindest gemindert werden. Wichtig ist eine Praxiseinrichtung, die Vertrauen und eine angenehme Atmosphäre schafft. Darüber hinaus ist es wichtig, vor und auch während der Behandlung mit dem Patienten darüber zu sprechen, was genau geschieht und welche weiteren Maßnahmen folgen werden. Schmerzlindernde Mittel können auf Wunsch des Patienten zum Einsatz kommen. Zudem ist es wichtig, dass der Patient auch während der Behandlung per Handzeichen sein Befinden signalisieren kann.

Ist einem Patienten seine Phobie durch ein Erstgespräch mit einem Spezialisten nicht zu nehmen, können unter der Aufsicht von Experten auch Beruhigungsmittel oder eine Anästhesie (Narkose) zum Einsatz kommen. Zudem besteht die Möglichkeit von hypnotischen Verfahren, die Angstpatienten in einen Zustand versetzen, in dem sie zur Behandlung bereit sind. Maßnahmen wie diese werden ergriffen, um einen Angstpatienten überhaupt behandeln zu können. Letztendlich gebessert oder sogar geheilt werden kann die Angst im Sinne einer psychischen Erkrankung nur durch eine Psychotherapie.

edel & weiss ist eine auf Angstpatienten spezialisierte Praxis mit viel Erfahrung. Schon vielen betroffenen Patienten konnte geholfen werden, weil auf Bedenken und Ängste gezielt eingegangen und mit den geeigneten Maßnahmen reagiert wurde. Niemand muss beim Zahnarzt Angst haben. Und niemand muss um seine Gesundheit fürchten, wenn er sich in die Hände von Profis begibt.

Weiße Zähne sind ein Schönheitssymbol. Das hängt damit zusammen, dass unser Gehirn ein helles und leuchtend weißes Gebiss automatisch mit Gesundheit, Kraft und Stärke assoziiert. Mit einem strahlenden Lächeln werden wir uns deshalb wohler fühlen, es erhöht die Akzeptanz innerhalb der Gesellschaft und führt somit so sozialen wie auch beruflichen Vorteilen. Gesunde Zähne noch schöner machen: das ist das Ziel der ästhetischen Zahnheilkunde. Bei edel & weiss sind mehrere Experten auf ebendiese Ästhetik spezialisiert, die eine Vielzahl unterschiedlicher Verfahren einsetzen, um wirklich jedem Patienten ein begeisternd schönes Lächeln zu schenken.

Beim Bleaching werden Zähne wirkungsvoll, praktikabel und substanzschonend aufgehellt. Zum Einsatz kommt Wasserstoffperoxid, das in entsprechender Konzentration allerdings ausschließlich von Experten angewendet werden sollte, um eine fachgerechte Behandlung zu gewährleisten. Durch das Bleichen kann die natürliche Zahnfarbe etwa um eine Stufe der Farbskala aufgehellt werden. Eine Fehlstellung der Zähne, dies betrifft insbesondere die Schneidezähne, lässt sich mittels einer Invisalign-Therapie auf unkomplizierte Weise realisieren. Der Patient trägt dabei eine individuell angefertigte, unauffällige Kunststoffschiene; positive Ergebnisse lassen sich innerhalb weniger Wochen erzielen.

Eine weitere Möglichkeit, den ästhetischen Gesamteindruck eines Gebisses zu verbessern, besteht in der Einpassung so genannter Veneers. Eine solche Verblendschale ist eine hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschale für die Zähne, die mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche (vor allem der Frontzähne) aufgebracht wird. Die Haftschale besteht aus Keramik, die lichtdurchlässig und zahnfarben ist. Schiefe Zähne können damit verblendet und unerwünschte Zahnlücken geschlossen werden. Und schließlich können Zähne durch Implantate auch vollständig ersetzt werden. Dank modernster Technologien und unter der Verwendung neuester Materialien lassen sich wundervoll schöne und ästhetische Zähne individuell modellieren, anfertigen und in den Kiefer einsetzen.

Übrigens: Der einfachste Weg zu schönen Zähnen ist immer noch die bestmögliche Pflege. Deshalb empfiehlt sich für Erwachsene regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung. Das Bewusstsein für ästhetisch schöne Zähne kann aber auch – und gerade – bereits im Kindesalter entwickelt werden. Hierfür bieten spezialisierte Zahnarztpraxen wie edel & weiss eine eigene Prophylaxe für Kinder. So werden die Weichen für schöne Zähne schon in jungen Jahren gestellt.

Die Zahnaufhellung oder das Bleaching (engl. to bleach = bleichen) ist eine Methode, um menschliche Zähne aus kosmetischen oder ästhetischen Gründen aufzuhellen. Weiße Zähne sind schon immer ein begehrtes Schönheitssymbol gewesen. Denn das Unterbewusstsein suggeriert uns, dass Menschen mit weißen Zähnen stärker und gesünder wären. Tatsächlich haben aber die meisten Menschen schon von Natur aus nicht die hellste Zahnfarbe. Eine leichte Dunkelfärbung der Zähne im Laufe des Lebens ist normal. Mit der Zeit lagern sich Farbpigmente auf und in den Zähnen ab. Für Verfärbungen auf der Zahnfläche (z. B. durch Kaffee, Tee, Tabak) empfiehlt sich eine professionelle Zahnreinigung. Sind hingegen farbgebende Stoffe unterhalb der Zahnoberfläche in den Zahnschmelz und das Dentin eingelagert worden, kann eine äußere Zahnreinigung diese Farbstoffe nicht mehr erreichen. Dann bleibt eine künstliche Zahnaufhellung, das so genannte Bleaching.

Heute können Zähne wirkungsvoll, praktikabel und substanzschonend aufgehellt werden. Dabei unterscheidet man zwischen rein kosmetischen Verbesserungen und bleichenden Maßnahmen, die aus medizinischen Gründen (zu denen auch die Zahnästhetik gehört) durchgeführt werden. Medizinisch indiziert kann ein Bleaching von Zähnen sein, die durch Zahnschmelzdefekte ein unnatürliches Aussehen haben. Ebenso kann eine Zahnaufhellung von wurzelkanalbehandelten Zähnen angezeigt sein, wenn sich diese aufgrund einer durchscheinenden Füllung verdunkelt haben. Die medizinische Notwendigkeit ist dann möglicherweise aus psychologischen Gründen gegeben, da deutlich sichtbare Zahnverfärbungen belastend wirken können. Nur in diesem Fall können die Kosten für ein Bleaching auch von einer gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden.

Beim Bleaching kommt Wasserstoffperoxid zum Einsatz, das auch zum Bleichen von Haaren verwendet wird. Wichtig sind die Konzentration und das richtige Mischverhältnis des Bleichmittels. Die meisten Studien zeigen: Vorausgesetzt, es werden pH-neutrale Präparate eingesetzt und sachgemäß angewendet, sind bei Zahnaufhellung keine Zahnschäden zu befürchten. Durch das Bleichen kann die natürliche Zahnfarbe etwa um eine Stufe der Farbskala aufgehellt werden. Die Farbe von Zahnfüllungen sowie Verblendungen von Zahnkronen und Brücken werden durch eine Zahnaufhellung nicht verändert. Daher kann es sein, dass diese im sichtbaren Bereich nach der Zahnaufhellung erneuert werden müssen, was vorab vom Zahnarzt überprüft werden sollte.

In jedem Fall sollte ein Bleaching ausschließlich von Profis durchgeführt werden, um eine Schädigung der Zahnstruktur zu vermeiden. Wer sich in die Hände von Experten begibt, darf sich dann aber auch über ein langanhaltendes und strahlendes Lächeln freuen. Das verschafft einem zusätzliche Sympathien beim Gegenüber. Und stärkt auf nachhaltige Weise das eigene Selbstvertrauen. 

Unter Endodontie oder Endodontologie (altgriechisch = die Lehre vom Zahninneren) versteht man einen Teilbereich der Zahnheilkunde, der sich schwerpunktmäßig mit Erkrankungen der Zahnwurzel und damit verbundenen Zahnnerven beschäftigt.

Das Ziel der endodontischen Behandlung ist die Erhaltung des eigenen Zahnes trotz akuter oder chronischer Entzündungen im Zahninneren. Die häufigsten Behandlungen in der Endodontie sind Behandlungen des Wurzelkanals. Darüber hinaus kann in Fällen, in denen die Erstbehandlung der Wurzelkanäle fehlgeschlagen ist, eine erneute Wurzelkanalbehandlung erforderlich werden. Ist auch diese nicht erfolgreich, muss oft eine chirurgische Wurzelspitzenresektion durchgeführt werden. Dabei wird die Spitze der Zahnwurzel im Rahmen eines chirurgischen Eingriffes entfernt. Diese so genannte regenerative Endodontie sowie alle Maßnahmen zur Erhaltung von Zahnmark und Zahnnerven fallen in den Bereich der Endodontie.

Rücken- und Nackenschmerzen? Kopfweh? Niedrige Stresstoleranz? Beschwerden wie diese sind heutzutage weit verbreitet und können vielfältige Ursachen haben – zum Beispiel eine sogenannte craniomandibuläre Dysfunktion (CMD). Die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie definiert CMD als Sammelbegriff für eine Reihe klinischer Symptome der Kaumuskulatur und/oder des Kiefergelenks sowie der dazugehörenden Strukturen im Mund- und Kopfbereich. Eine Fehlfunktion von Kiefergelenken oder der Kiefermuskulatur kann sich in einer schädlichen Bewegung des Gelenks bzw. in einer überhöhten Muskelspannung äußern.

Eine CMD kann Schäden an Zähnen, Zahnfleisch und Kiefergelenken hinterlassen. Hierzu zählen Schmelzrisse in den Frontzähnen, das Herausbrechen von Zahnfragmenten am Zahnfleischrand oder von Teilen vorhandener Füllungen oder Verblendkronen. Oft zeigen sich die Symptome auch außerhalb der Kieferregion: Die Funktionsstörung ruft bei Betroffenen häufig Schmerzen und Muskelverspannungen im Bereich der Wirbelsäule hervor, verursacht Kopfweh und Schwindel oder auch psychosomatische Beschwerden wie eine dauerhaft erhöhte Stressempfindlichkeit. Hervorgerufen wird die craniomandibuläre Dysfunktion z. B. durch den Verlust eines Zahnes, mangelhaft angepassten Zahnersatz, Zahnfehlstellungen oder eine Überdehnung der Kiefergelenke, die bei einem Unfall oder einer OP geschehen kann. Auch eine falsche Körperhaltung, bei der Schulter- und Nackenregion überlastet werden, ist immer wieder die Ursache einer CMD.

Die Funktionsdiagnostik ermöglicht es, eine CMD möglichst früh zu erkennen: Zunächst werden Kiefer und Kaumuskulatur umfassend untersucht. Dies erfolgt unter Einbezug von Faktoren wie vergangenen kieferorthopädischen Behandlungen oder vorhandenem Zahnersatz. Eine ultraschallbasierte 3D-Diagnosetechnik ermöglicht es, die Lage des Kiefers exakt zu erfassen und diese in Relation zum gesamten Körper zu analysieren. Auf Basis dieser individuellen Daten wird der Behandlungsplan ausgearbeitet. Kieferorthopädie, Zahnmedizin und Physiotherapie mit modernsten Diagnoseverfahren gehen dabei Hand in Hand.

Je früher eine funktionelle Störung des Kiefers erkannt und therapiert wird, desto besser stehen die Chancen für eine zu hundert Prozent erfolgreiche Behandlung. Oft reicht schon das zeitweise Tragen einer speziell angepassten Kunststoffschiene über Nacht aus, um das Kiefergelenk zu entlasten und die Symptome zu beseitigen. Die diagnostischen Methoden zur Funktionsanalyse sind nicht Teil des zahnmedizinischen Studiums, sondern werden in einer zusätzlichen Ausbildung vermittelt. Am besten erfolgt die Behandlung von CMD in einer Praxis, die das Wissen und die Expertise von Spezialisten aus Zahnmedizin, Kieferorthopädie sowie Zahntechnik unter einem Dach vereint.

Die Homöopathie ist eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, die auf den ab 1796 veröffentlichten Vorstellungen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann beruht. Dabei kommen natürliche Heilmittel zum Einsatz, die in der Regel keine Nebenwirkungen verursachen. Bei Kindern treten Beschwerden häufig nach dem Zahndurchbruch auf, bei Erwachsenen sind es oftmals die Weisheitszähne, die zu Komplikationen führen. Auch Entzündungen am Zahnfleisch oder der Zahnwurzel können Schmerzen verursachen. Bei Beschwerden wie diesen kann die Homöopathie eine geeignete Maßnahme darstellen, um auftretende Schmerzen zu lindern. Auch der Heilungsverlauf nach einer Zahnoperation, insbesondere bei Schwellungen, kann sich durch homöopathische Verfahren beschleunigen lassen. In den meisten Fällen geht die Homöopathie dabei über das bloße Behandeln eines lokalen Schmerzes hinaus. Das umfassende Wissen soll dabei helfen, die Ursachen und Hintergründe einer Erkrankung ganzheitlich zu betrachten: Erkrankungen von Kiefer und Zähnen werden im Bezug zum gesamten Körper gesetzt, bewertet und in der Folge behandelt.

Homöopathische Arzneien beinhalten pflanzliche oder mineralische Rohstoffe: Frische Pflanzen werden für einige Wochen in Weingeist eingelegt, bis sich die Wirkstoffe aus ihnen herausgelöst haben. Mineralische Ausgangsstoffe werden zu einem feinen Pulver zermahlen und können ebenfalls in Weingeist eingelegt werden. Auf diese Weise wird die Urtinktur homöopathischer Arzneimittel hergestellt. Für die gewünschte Verdünnung wird diese mit arzneilich nicht wirksamen Stoffen wie Ethanol oder Milchzucker vermischt. Die Potenzierung des jeweiligen Wirkstoffes ergibt sich durch das Verreiben oder Verschütten. Die Stoffe werden dabei zu kleinen Kügelchen gepresst – den sogenannten Globuli. Gerade für die Behandlung von Kindern sind homöopathische Arzneimittel bestens geeignet. Sie helfen den kleinen Patienten bei seelischen und körperlichen Beschwerden schnell wieder auf die Beine – ohne, dass dabei unerwünschte Nebenwirkungen eintreten können.

Beschwerden, bei denen homöopathische Arzneien zum Einsatz kommen, umfassen häufig folgende Symptome: pulsierendes oder auch entzündetes Zahnfleisch, das gerade nachts durch Schmerzen in Erscheinung tritt; empfindliche Zähne und daraus resultierende Beschwerden, die durch kalten Wind oder Zugluft sowie kalte oder heiße Getränke und Speisen verursacht werden; häufig blutendes Zahnfleisch oder auch ein langsamer Heilungsverlauf wie anhaltende Schwellungen nach einer Zahn-OP. Bei Problemen wie diesen stellt der Markt eine Vielzahl von Globuli zu Verfügung, die bei vielen Patienten immer wieder zu einer Linderung bis hin zum Abklingen der Beschwerden geführt haben. Auch für Angstpatienten, die vor dem Besuch eines Zahnarztes starkes Unwohlsein oder sogar Panik verspüren, können homöopathische Mittel eine geeignete, schonende Hilfe darstellen.

Ein Implantat dient als langlebiger Ersatz für einen Zahn samt seiner Zahnwurzel. Es kann für einen ausgefallenen oder entfernten Zahn eingesetzt werden, und ersetzt diesen nicht nur in seiner Funktion, sondern dank modernster Technologien und unter der Verwendung neuester Materialien auch in seiner Ästhetik. Ein Implantat besteht aus Titan, Keramik oder Kunststoff und fungiert als künstliche Zahnwurzel. Es wird mittels Schraubgewinde in den Kieferknochen eingedreht oder eingesteckt. Weltweit gibt es etwa 80 größere Hersteller und 200 bis 300 unterschiedliche Implantat-Formen. Implantate verbinden sich innerhalb von drei bis sechs Monaten mit dem umgebenden Knochen zu einer festen, belastungsfähigen Trägereinheit. Dies wird als Osseointegration bezeichnet. Sobald das Implantat eingeheilt ist, wird eine künstliche Zahnkrone aufgebracht. So wird das Implantat zum nahezu identischen Ersatz für einen fehlenden Zahn und ermöglicht (mittels mehrerer Implantate) auch das Schließen größerer Zahnlücken. Zudem können Implantate als Halteelement für herausnehmbaren Zahnersatz (Prothesen) verwendet werden.

Dem Einsatz von Implantaten geht zunächst eine Befunderhebung durch den Zahnarzt voraus. Dabei wird geprüft, ob ausreichend Kieferknochen für eine haltbare Implantation vorhanden ist. Das Knochenangebot bestimmt dabei, wie viele und welche Art von Implantaten verwendet werden können. Ist nicht genügend Knochensubstanz vorhanden, besteht die Möglichkeit der Augmentation – eine Auflagerung von künstlichem oder eigenem Knochengewebe. Dies kann die nötige Stabilität für ein Zahnimplantat schaffen. Mit der Unterstützung von Software und innovativen Systemen der implantologischen Diagnostik planen Experten alle Rekonstruktionen bis ins Detail. Nur so können die nötige Präzision sowie umfassende Sicherheit für eine erfolgreiche Implantation mit der höchsten Wahrscheinlichkeit gewährleistet werden.

Eine zahnärztliche Implantation wird in der Regel ambulant und in Lokalanästhesie durchgeführt. Für die Einheilzeit des Implantats wird bei Bedarf ein provisorischer Zahnersatz eingesetzt. Unter guten Voraussetzungen ist ein Implantat genauso langlebig wie die natürlichen Zähne. Voraussetzung hierfür ist, dass die ärztliche Prognose zu Behandlungsbeginn positiv ist und das Implantat von Spezialisten angepasst und eingesetzt wird. Wichtig ist zudem, dass auch bei Implantaten eine sorgfältige und gute Zahnpflege betrieben wird. In den ersten 48 Stunden nach der Operation ist eine Infektionsprophylaxe von besonderer Bedeutung, auch durch antiseptische Mundspüllösungen, beispielsweise mit Chlorhexidin. Im Anschluss an eine erfolgreiche Implantation sollten regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden. Empfohlen wird, Zahnimplantate alle sechs Monate vom behandelnden Zahnarzt bzw. Implantologen kontrollieren zu lassen.

Ein Inlay (engl. für Einlagefüllung) ist eine in einem zahntechnischen Labor hergestellte Zahnfüllung, die in den Zahn eingesetzt und fest verklebt wird. In der Regel erfolgt dies, um Kariesfolgen zu behandeln und den dadurch entstandenen Zahndefekt zu rekonstruieren. Im Gegensatz zur plastischen Zahnfüllung ist ein Inlay ein passgenaues Werkstück. Ein professionell eingesetztes, gut gereinigtes und regelmäßig kontrolliertes Inlay hält im besten Fall ein Leben lang. Es kann aus Gold, Keramik und neuerdings auch aus Titan hergestellt werden. In der modernen Zahnmedizin werden zumeist Keramik-Inlays verwendet, die in ihrer Farbe individuell an den Zahn angepasst werden. Die Bestimmung der Zahnfarbe erfolgt mittels einer Farbskala. Mischfarben sind nur bei handgefertigten Inlays möglich.

Zunächst wird die Karies vollständig entfernt. Anschließend wird der Zahn durch Schleifen für die Aufnahme eines entsprechenden Präparats geschliffen. Der Problembereich bei der Herstellung ist die sogenannte Präparationsgrenze. Dies ist der Bereich, der den präparierten Teil vom nicht präparierten Teil trennt. Diese Grenze ist von entscheidender Bedeutung für die Dichtigkeit des Inlays. Aus diesem Grund müssen Inlays mit höchster Präzision gefertigt und eingepasst werden.

Während bei klassischen Gold-Inlays der Abdruck des Zahnes genommen wird, um daraus ein vorläufiges Wachsmodell für das Inlay zu fertigen, verwenden moderne Praxen die CEREC-Methode zur Rekonstruktion von Zahnkauflächen. Mittels Kamera wird ein optischer Abdruck statt eines konventionellen Abdrucks mit Abdruckmaterial des zu versorgenden Zahnes eingescannt und ein dreidimensionales Modell errechnet. Dieses kann auf dem Monitor dargestellt und bearbeitet werden. Anschließend wird das Inlay von einem Roboter aus einem Keramikblock gefräst. Alternativ kann der optische Abdruck auch durch einen Zahntechniker vom Gipsmodell genommen und von diesem angefertigt werden. CEREC-Systeme gibt es bis heute nur in wenigen Zahnarztpraxen, da ihre Anschaffung und Wartung kostenintensiv sind. 

Gold-Inlays werden mit Befestigungszementen oder -kunststoffen im Zahn fixiert. Keramik-Inlays werden meist mit Kompositen in den Zahn eingeklebt. Ein Inlay wird in der Regel im Seitenzahnbereich verwendet und ersetzt Teile der Kaufläche, jedoch nicht die Höcker eines Zahnes. Werden auch die kaukrafttragenden Höcker überdeckt, spricht man von einem Onlay. Dabei werden defekte, geschwächte Zahnwände durch zusätzliche Überkuppelung derjenigen Höcker des Zahnes ersetzt, welche die Kaukraft tragen. Das Overlay überkuppelt sämtliche Höcker des Zahnes und ersetzt die gesamte Kaufläche. Eine Teilkrone wiederum bezieht zusätzlich die Zahnwände mit ein. Die Definitionen sind nicht immer eindeutig, da die Größenunterschiede des Inlays über das Onlay bis hin zur Teilkrone teilweise fließend sind.

Ob durch späte Wachstumsschübe, Entfernung der Weisheitszähne oder andere Eingriffe in den Mund- und Kieferbereich: Auch im Erwachsenenalter kann es zu Verschiebungen der Zahnreihen oder zu einem Kippen der Schneidezähne kommen. Viele Erwachsene lassen sich allerdings nicht behandeln, da sie keine sichtbare Zahnspange tragen möchten. Dabei ist eine kieferorthopädische Behandlung auch in einem höheren Alter nicht nur möglich, sondern durchaus empfehlenswert – und kann mittels einer „Invisalign“-Therapie auf unkomplizierte Weise realisiert werden.

Im Anschluss an die Analyse der Zahnfehlstellung wird ein individueller Behandlungsplan erstellt. Dank eines interaktiven 3D-Modells des Kiefers kann dabei sogar vorab dargestellt werden, wie das Ergebnis nach abgeschlossener Behandlung aussehen wird. Zunächst wird ein Abdruck von Ober- und Unterkiefer genommen, um daraus im 3D-Druckverfahren individuelle Aligner anzufertigen. Der Patient trägt die kaum sichtbaren Kunststoffschienen etwa 20–22 Stunden täglich. Im Rahmen von Kontrollterminen fertigen unsere Experten alle zwei Wochen neue Aligner an; so werden die Zähne nach und nach in die gewünschte Position gebracht. Zum Essen oder zur Zahnpflege können Aligner jederzeit herausgenommen werden. In diesem Zeitraum bekommt der Körper Zeit, sich an die neue Zahnposition zu gewöhnen und die nötigen Umbauprozesse im Kieferknochen durchzuführen.

Durch die Behandlung in mehreren Abschnitten und das schrittweise Wechseln der Aligner ist eine sanfte, gleichmäßige und dennoch effektive Kraftübertragung auf die Zähne möglich. Das Erstaunliche an einer Invisalign-Therapie ist die überraschend kurze Behandlungsdauer: In den meisten Fällen reichen 12 Wochen aus, um den erwünschten Effekt zu erzielen. Nach Abschluss der Behandlung wird auf der Innenseite der Zahnreihe ein Retainer angebracht. Patienten erhalten eine herausnehmbare Schiene, um einen Rückfall zu verhindern und lebenslang gerade Zähne zu gewährleisten.

Der entscheidende Vorteil einer Invisalign-Therapie liegt auf der Hand: Als Patient sparen Sie sich das Einpassen einer festen Zahnspange. Eine fixierte Spange wird mit Kleber auf den Zähnen befestigt und lässt sich nur schlecht reinigen. Dies stellt ein erhöhtes Infektionsrisiko für die Zähne dar. Viele Erwachsene möchten zudem keine feste Zahnspange tragen – aufgrund der Angst vor einer beruflichen oder sozialen Benachteiligung. Eine Invisalign-Schiene fügt sich unauffällig, harmonisch und auf ästhetische Weise in das Mundbild ein. Die Schiene lässt sich jederzeit herausnehmen und passt sich somit auch flexibel an den persönlichen Tagesablauf an.

Die Behandlung umfasst den Therapieplan, den unsere Spezialisten bei edel & weiss anhand eines interaktiven 3D-Modells erstellen, die Anfertigung individueller Invisalign-Schienen, regelmäßige Kontrollen und Anpassungen in der Praxis sowie einen Retainer nach Abschluss der Behandlung. Durch die kurze Dauer von rund drei Monaten kann die Therapie erstaunlich kostengünstig umgesetzt werden, ein persönlicher Behandlungs- und Kostenplan kann jederzeit angefragt werden.

Die Kieferorthopädie ist das Teilgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Verhütung, Erkennung und Behandlung von Fehlstellungen der Kiefer bzw. einer Zahnfehlstellung befasst. Vor jeder kieferorthopädischen Behandlung muss eine ausführliche Diagnostik erfolgen. Diese besteht aus einer allgemeinen sowie zahnärztlichen Bestandsaufnahme des Patienten. Anschließend folgen die klinische Untersuchung, eine Funktionsanalyse, die Modellanalyse sowie eine Untersuchung mittels Fernröntgen. Eine Behandlung gilt grundsätzlich als erforderlich, wenn eine Fehlstellung der Zähne und Kiefer das Kauen, Beißen, Sprechen oder Atmen erheblich beeinträchtigt. Der Kieferorthopäde beurteilt dies anhand so genannter Indikationsgruppen. Bei Kindern und Jugendlichen gilt eine Fehlstellung ab Stufe drei auf der fünfstufigen Skala als behandlungsbedürftig.

Während des Milchzahndurchbruchs ist das Augenmerk auf die Kontrolle von Lücken zu legen, um rechtzeitig die Indikation für einen kieferorthopädischen Lückenhalter stellen zu können. Etwa zum dritten Geburtstag ist das Milchgebiss vollständig. Zu diesem Zeitpunkt ist eine kieferorthopädische Untersuchung zur Klärung von Indikation und Zeitpunkt kieferorthopädisch-therapeutischer Maßnahmen empfehlenswert. In der ersten Phase des Wechselgebisses (ca. 6. bis 8. Lebensjahr) und in der zweiten Phase des Wechselgebisses (ca. 9. bis 12. Lebensjahr) können Frühbehandlungen bei verschiedenen Indikationen angezeigt sein. In der Phase zwischen dem 12. und 18. Lebensjahr erfolgen die häufigsten kieferorthopädischen Behandlungen, nachdem alle bleibenden Zähne (bis auf die Weisheitszähne) durchgebrochen sind. Hier wird auch darüber entschieden, ob Weisheitszähne operativ oder alternativ andere Zähne zu entfernen sind. 

Die kieferorthopädische Therapie bzw. die Korrektur von Zahnfehlstellungen kann mit herausnehmbaren oder mit festsitzenden Geräten erfolgen, im Volksmund häufig als „Zahnspange“ bezeichnet. Unabhängig davon ist zwischen der Beeinflussung des Gesichtsschädels und dem Bewegen von Zähnen zu differenzieren. Unter Funktionskieferorthopädie (FKO) versteht man die günstige Beeinflussung skelettaler Strukturen, also der Kieferknochen. Die Orthodontie hingegen beschreibt das gezielte Bewegen von Zähnen.

Ob durch späte Wachstumsschübe, Entfernung der Weisheitszähne oder andere Eingriffe in Mund- und Kieferbereich: Auch im Erwachsenenalter kann es noch zu Verschiebungen der Zahnreihen oder zu einem Kippen der Schneidezähne kommen. Viele Erwachsene lassen sich jedoch gar nicht erst behandeln – sie möchten keine Zahnspange mehr tragen müssen und manchen ist überhaupt nicht bewusst, dass eine erfolgreiche kieferorthopädische Behandlung auch in einem höheren Alter noch möglich ist. edel & weiss bietet hierfür eine schnelle und wirksame Therapie an: die Invisalign Therapie.

Kinder und Zahnarzt – das ist nicht immer ein einfaches Thema. Optimalerweise ist ein Zahnarzt auf die Behandlung von Kindern spezialisiert. Dies setzt kinderpsychologische Kenntnisse sowie ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen voraus. Eine Praxis wie edel & weiss ist auf die Bedürfnisse der Kleinsten eingestellt und verfügt über die entsprechende Erfahrung. So erhalten die jungen Patienten eine kindgerechte Behandlung und können sich während des Arztbesuches rundum wohlfühlen.

Bei der Behandlung von Kindern stehen Prophylaxe und Zahnerhalt im Mittelpunkt. Kinder müssen frühzeitig lernen, dass Zähne eine intensive Pflege benötigen. Dass der Mund als Teil des Gesichtes zum eigenen Wohlbefinden beiträgt, dass ein gepflegtes Lächeln für Sympathien sorgt und dass mangelnde Mundhygiene zu gesundheitlichen wie auch sozialen Problemen führen kann. Wichtig sind der richtige Umgang mit der Zahnbürste und das Erlernen geeigneter Putztechniken. Kinder müssen spielerisch an die eigene Mundpflege herangeführt werden. Nur, wenn die Zahnpflege sinnvoll erscheint, wenn der Grund dafür verstanden wurde und das Ganze am besten auch noch Spaß macht, ist gewährleistet, dass die Kleinen freiwillig ihre Zähne putzen. Und das ist bekanntermaßen auch für die Eltern ein Segen, die nicht Abend für Abend darauf dringen müssen, dass die Kleinen endlich ihre Zahnbürste in die Hand nehmen.

Kinder sollten frühzeitig einen positiven Kontakt zum Zahnarzt aufbauen. Wir führen die kleinen Patienten deshalb kindgerecht an die Zahnbehandlung heran und vermitteln ihnen spielerisch die wichtigsten Pflegetipps und Putztechniken. Bei regelmäßigen Kontrollbesuchen wird eine vertrauensvolle Beziehung zum Kind aufgebaut. So können eventuelle Probleme schon frühzeitig erkannt und behandelt werden. Ängste aus unserer Kindheit nehmen wir oftmals mit ins Erwachsenenleben. Als Kind sind wir besonders leicht zu prägen, auch durch schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt. Solche negativen Erlebnisse wirken sich auf unser ganzes Leben aus. Sie können sich zu einer substanziellen Zahnbehandlungsangst steigern oder sich sogar zu einer Dentalphobie ausweiten, an der Studien zufolge rund 15% der Erwachsenen in Deutschland leiden. Durch den Besuch bei einem auf Kinder spezialisierten Experten können Eltern einer solchen Entwicklung frühzeitig entgegenwirken und verhindern, dass ein Kind unbegründete Ängste entwickelt.

Laserzahnheilkunde bezeichnet die Behandlung mittels eines Lasers in der Zahnmedizin. Das Lasergerät liefert dabei einen stark gebündelten Lichtstrahl. Im Gegensatz zu natürlichem Licht hat der Laser nur eine Wellenlänge, deren Energie verschiedene Wirkungen im Gewebe erzielt. Da die Intensität des Laserstrahls genau dosiert werden kann, ermöglicht die Laserzahnmedizin ein erstaunlich breites Behandlungsspektrum. Dieses reicht vom chirurgischen Schnitt im Kiefer bis zur Stimulation der Wundheilung nach Zahnoperationen. Aufgrund der geringen Eindringtiefe des Laserlichts lässt sich das Weichgewebe extrem schonend behandeln. So erübrigt sich in den meisten Fällen ein Nähen von Wunden, die besonders schnell wieder verheilen.

Mit Diodenlasern lässt sich die bei Erwachsenen häufigste Ursache für den Verlust von Zähnen angehen – die Parodontitis. Ausgangspunkt sind bakterielle Zahnbeläge, die sich, wenn sie nicht regelmäßig entfernt werden, am Zahnfleischrand zu Zahnstein verfestigen. Der Zahnstein selbst wird mit mechanischen Geräten entfernt. Ist dies geschehen, wird der gebündelte Lichtstrahl verwendet, um die verbliebenen Parodontitiskeime abzutöten und die Entzündung zu unterdrücken. Bei korrekter Anwendung hinterlässt die Laserbehandlung eine nahezu sterile Zahnfleischtasche. Studien haben zudem eine langfristige Änderung der Bakterienflora belegt; gefährliche Keimgruppen werden durch den Laser dauerhaft reduziert. Somit gilt eine Lasertherapie auch als Schutz vor neuer Parodontitis.

Durch einen so genannten Erbium-Yag-Laser kann Karies entfernt werden. Der Laser strahlt Licht in einer Wellenlänge ab, die vom Wasseranteil im Zahn aufgenommen wird. Durch den Energieimpuls dehnt sich das Wasser aus, es kommt zu Mikroexplosionen, die winzige Mengen Zahnsubstanz entfernen. Dieses Verfahren ist übrigens mitnichten lautlos, sondern sogar ähnlich laut wie ein herkömmlicher Bohrer. Da die Karies verdampft wird, ohne dabei den Zahn mit einer Gerätschaft zu berühren, treten allerdings kaum Vibrationen auf. Weil der Laser gepulst ist und die einzelnen Pulse kurz sind, kann der Nerv den Reiz außerdem gar nicht wahrnehmen. Das Verfahren ist deshalb deutlich weniger unangenehm als das übliche Bohren.

Bei einer Wurzelbehandlung kann ein Laser zur Desinfektion des Wurzelkanals eingesetzt werden. Weitere Behandlungsfelder für die Laserzahnmedizin sind die Durchtrennung von Lippenbändchen, die Entfernung von Zahnfleischwucherungen oder die Bestrahlung von empfindlichen Zahnhälsen. Die Vorteile der Laserzahnheilkunde leuchten sprichwörtlich ein: Sie ist schnell durchführbar und schonend für den Patienten, sie sorgt für eine Dezimierung von Keimen sowie eine bessere Wundheilung – und reduziert den Eingriff auf das notwendige Minimum.

Noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts war die Schmerzbetäubung eines Patienten kaum gängige Praxis und von vielen Zahnärzten auch nicht erwünscht. Diese Zeiten haben sich geändert. Heute wird großes Augenmerk darauf gelegt, dass Zahnbehandlungen so schmerzfrei wie nur möglich ablaufen. Patienten sollen ihren Zahnarztbesuch auf entspannte Weise erfahren und den Besuch nicht mit unangenehmen Erlebnissen in Verbindung bringen.

Grundsätzlich werden bei Zahnärzten zwei Arten der Narkose eingesetzt: eine lokale Betäubung oder eine Vollnarkose. Bei der örtlichen Betäubung, also der klassischen Spritze, wird ein Betäubungsmittel in die zu behandelnde Region gespritzt. Hierbei werden sehr feine Nadeln verwendet, die kaum spürbar sind und bei der Verabreichung so gut wie keine Schmerzen verursachen. Eine Vollnarkose wiederum wird bei umfangreichen Eingriffen oder auf den besonderen Wunsch von Patienten oder den Eltern von zu behandelnden Kindern eingesetzt. Unsere Patienten werden dabei von einem erfahrenen Anästhesisten betreut.

Vollnarkosen werden häufig bei Operationen zur Setzung von Zahnimplantaten in den Ober- oder Unterkiefer angewendet. Auch das Ziehen von gleich mehreren Weisheitszähnen gehört zu einer Zahnbehandlung, die unter Vollnarkose durchgeführt werden kann. Auch wenn eine örtliche Betäubung nicht tief genug wirkt, nicht ausreicht oder aufgrund einer Erkrankung der Organe oder wegen einer Allergie gegen die Betäubungsmittel dafür nicht in Betracht kommt, kann eine Vollnarkose beim Zahnarzt erforderlich werden. Sollten Sie sich als Patient in Absprache mit unseren Experten für eine Vollnarkose entscheiden, werden Ihnen Anästhetika zur Ausschaltung des Schmerzempfindens verabreicht. Sie verfallen in einen Narkoseschlaf, der Sie nichts spüren lässt. Über die komplette Behandlung hinweg wird dieser Zustand aufrechterhalten und durch unseren Anästhesisten auch durchgängig überwacht. Nach dem Aufwachen benötigt der Körper eine Erholungsphase. Diese ist dank des Einsatzes modernster Narkosemittel und der exakten Dosierung der Medikamente relativ kurz.

Für den Patienten bieten sich durch die Vollnarkose zahlreiche Vorteile: Die Behandlung kann unter besten Voraussetzungen erfolgen. Auch größere chirurgische Eingriffe sind innerhalb einer einzigen Sitzung möglich. Zudem empfindet der Patient durch die gut verträgliche Narkose weder Schmerzen noch Stress. Dies stellt gerade für Angstpatienten eine enorme Erleichterung dar, die eine Zahnbehandlung bislang vielleicht gemieden haben – und nun die Möglichkeit bekommen, eine umfassende Behandlung ihrer Zähne in Anspruch zu nehmen. Eine Vollnarkose beim Zahnarzt bedarf normalerweise keines Klinikaufenthaltes und wird in voll ausgestatteten Zahnarztpraxen wie edel & weiss ambulant durchgeführt.

Die Oralchirurgie gehört neben Bereichen wie die Kieferorthopädie oder die Parodontologie zu den Gebietsbezeichnungen in der Zahnmedizin, die von approbierten Zahnärzten durch eine mindestens vierjährige ganztägige und hauptberufliche Weiterbildung mit abschließender Prüfung erworben werden können. Danach darf der weitergebildete Zahnarzt sich „Fachzahnarzt für Oralchirurgie“ nennen und wird auch als „Oralchirurg“ bezeichnet.

Die Oralchirurgie existiert noch nicht so lange wie die Zahnmedizin selbst. Nachdem sich die Zahnmedizin immer weiter entwickelt hat, äußerte sich dies auch in der Spezifikation und Aufteilung in verschiedene Disziplinen. Viele operative Methoden wurden aus der Zahnmedizin und der Kieferchirurgie entnommen und verfeinert. Einige Zahnärzte waren zudem mit klassischen Behandlungen soweit ausgelastet, dass eine Abtrennung verschiedener Teildisziplinen nur logisch war. Insbesondere komplizierte neue Eingriffe ließen sich von den hoch spezialisierten Oralchirurgen besser umsetzen, als von den Zahnärzten. Heute gilt die Oralchirurgie als eigenständiger Bereich innerhalb der Zahnmedizin.

Unter Oralchirurgie fallen alle chirurgischen Eingriffe, die im Mundbereich durchgeführt werden. Der wohl häufigste Fall einer Oralchirurgie ist das Entfernen der Weisheitszähne, der letzten Zähne in der Zahnreihe. Dies ist erforderlich, wenn sie zu wenig Platz haben, andere Zähne verschieben oder zu einer Entzündung oder Zystenbildung führen würden. Einen weiteren typischen chirurgischen Eingriff stellt die Wurzelspitzenresektion dar. Bei diesem operativen Verfahren wird lediglich die Spitze der Wurzel abgetrennt. Dadurch wird eine schmerzhafte Infektion oder Entzündung im Bereich der Zahnwurzel entfernt, so dass der Zahn dabei erhalten bleiben kann. Weitere typische, durch einen Oralchirurg durchgeführte Operationen bzw. Behandlungen sind u. a. die Entfernung verlagerter Zähne, die chirurgische Endodontie, die Zahntransplantation und Re-Implantation, eine chirurgische Parodontitisbehandlung, die Behandlung spezieller Kieferhöhlenerkrankungen, Zahnfreilegungen, eine Lippen- und Zungenbändchen-Korrektur und auch die Implantologie.

Klassische zahnärztliche Maßnahmen in Form von Füllungstherapie und Zahnerhalt werden von einem Oralchirurgen normalerweise nicht durchgeführt. Deshalb ist eine umfassende Zusammenarbeit mit dem überweisenden Zahnarzt von großer Bedeutung für den Behandlungserfolg. Idealerweise sind Oralchirurgie und andere Behandlungsarten sogar in einer Praxis vereint, so wie dies bei den Zahnärzten in der ganzheitlichen Praxis von edel & weiss der Fall ist. Auf diese Weise greifen alle Disziplinen und Maßnahmen perfekt ineinander und es kommt zu keinerlei Reibungsverlusten zwischen zwei verschiedenen, lediglich kooperierenden Praxen.

Die Parodontitis ist eine bakteriell bedingte Entzündung, die sich in einer weitgehend irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodontium) zeigt. Zum Zahnhalteapparat gehören vor allem Zahnfleisch und Kieferknochen. Parodontitis ist als Volkskrankheit einzustufen – fast jeder Mensch ist im Laufe seines Lebens irgendwann mehr oder weniger stark davon betroffen. In der Altersgruppe über vierzig Jahren gehen mehr Zähne durch Parodontitis verloren als durch Karies.

Die eine Parodontitis auslösenden Bakterien befinden sich in Zahnbelägen („Plaque“), die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch sammeln. Zu erkennen ist die zumeist schmerzfrei verlaufende Parodontitis, wenn beim Zähneputzen Spuren von Blut auffällig werden. Wenn man oft Zahnfleischbluten, erhöht bewegliche Zähne oder freiliegende Zahnhälse hat, ist nicht selten eine Zahnfleischbehandlung bzw. Parodontalbehandlung angezeigt.

Die Behandlung besteht darin, den Entzündungszustand des Zahnfleischs und des Zahnhalteapparats zu beseitigen und Plaque, Zahnstein sowie entzündungsfördernde Faktoren und die pathogene Bakterienflora zu beseitigen. Die Behandlung gliedert sich in verschiedene Phasen mit unterschiedlichen Maßnahmen. Sie beginnt mit einer intensiven Zahnreinigung. Außerdem müssen bei Bedarf Füllungen oder Wurzelfüllungen gelegt oder erneuert und nicht erhaltungswürdige Zähne extrahiert werden. So werden weitere Bakterienherde in der Mundhöhle eliminiert. Durch verschiedene Spülflüssigkeiten oder Medikamente kann das Bakterienwachstum kontrolliert und verringert werden. Allein durch diese Hygienemaßnahmen ist bei vielen Betroffenen schon eine merkliche Besserung zu erreichen. Anschließend werden dann unterhalb des Zahnfleischrandes in den Zahnfleischtaschen liegende harte und weiche Beläge professionell entfernt.

Häufigste Ursache für eine Parodontitis ist eine unzureichende Zahnpflege. Aber auch Rauchen, stressbedingtes Zähneknirschen oder die Hormonumstellung während einer Schwangerschaft können eine Parodontitis begünstigen. Weitere mögliche Ursachen sind Diabetes oder offene Zahnkaries. Aber auch eine allgemeine Immunschwäche, das häufige Atmen durch den Mund sowie eine unausgewogene Ernährung können Zahnfleischprobleme fördern. 

Um einer Parodontitis vorzubeugen, sollte neben dem eigentlichen Zähneputzen mit der Zahnbürste auf eine Zahnzwischenraumpflege mit Zahnseide oder Interdentalbürsten und eine Entfernung von Belägen auf dem Zungenrücken geachtet werden. Eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung (empfohlen wird diese wenigstens zweimal im Jahr) senkt die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung zudem in erheblichem Maße. Natürlich hilft auch eine geeignete Ernährung. Forscher der Universitäten Würzburg und Hohenheim belegten in einer klinischen Studie: Bei Patienten, die über einen gewissen Zeitraum reichlich Kopfsalatsaft konsumierten, der große Mengen an pflanzlichem Nitrat enthält, ging das Ausmaß der Zahnfleischentzündung zurück.

Als Periimplantitis bezeichnet man die Entzündung an einem Zahnimplantat. Das Vorstadium einer Periimplantitis ist die Mukositis. Dabei handelt es sich um eine Entzündung der den Implantathals umgebenden Schleimhaut. Vergleichbar mit der Parodontitis sind primär Zahnbeläge an Implantaten für den Entzündungsprozess verantwortlich. Diese sind häufig auf eine unzulängliche Mundhygiene zurückzuführen. Werden Beläge nicht gründlich genug entfernt, kommt es zu einer Anlagerung von Bakterien am Übergang von Zahnfleisch zum Implantathals. Schmerzen und der Abbau des Kieferknochens sind die Folge. Neben einer mangelnden Mundhygiene kann eine Vielzahl von Faktoren die Entstehung einer Periimplantitis begünstigen. Hierzu zählen das Rauchen (Nikotin), Osteoporose oder Diabetes, eine unbehandelte Parodontitis, hormonelle Veränderungen oder Stress. 

Eine fortgeschrittene Periimplantitis kann sich bis auf die Kieferknochen ausbreiten, daher müssen entsprechende Entzündungen nach Möglichkeit im Rahmen regelmäßiger Zahnarztbesuche früh erkannt und so schnell wie möglich behandelt werden. Das frühe Stadium der Entzündung bezeichnet man als Mukositis oder auch periimplantäre Mukositis, sie kann nach einer entsprechenden Behandlung wieder abklingen. Dabei werden das Zahnfleisch und das betroffene Implantat professionell gereinigt. Dies erfolgt mit Spüllösungen oder auch mittels einer Lasertherapie zum Abtöten schädlicher Keime. In manchen, akuten Fällen ist die vorübergehende Anwendung von Antibiotika angezeigt.

Eine Periimplantitis ist irreversibel und verursacht Knochenabbau. Sie kann unbehandelt zum Verlust des Zahnimplantates führen. Im Gegensatz zur Mukositis ist bei der Periimplantitis deshalb eine chirurgische Intervention notwendig, um einen längerfristigen Erfolg zu erzielen. Nach der Entfernung von beschädigtem Gewebe und einer Implantatreinigung können Maßnahmen zum gezielten Knochenaufbau zur Anwendung kommen. Bringen all diese Maßnahmen keine Verbesserung der Entzündung, bleibt nur noch die Explantation, also die Entfernung des Implantats. Im Anschluss daran kann der Knochen wieder aufgebaut werden, um erneut ein Implantat zu setzen.

In die ganzheitliche Praxis von edel & weiss ist ein eigenes zahntechnisches Labor eingegliedert. Aufgabe des Labors ist die Herstellung aller Arten von Zahnersatz – wie z. B. Zahnkronen, Brücken, Teil- und Vollprothesen, Inlays und Onlays sowie Schienen für Sportler oder zur Schienentherapie. Die Zahntechnik ist somit ein wichtiger Teilbereich zahnärztlicher Behandlungen. 

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Praxis und zahntechnischem Labor ist unerlässlich. Sowohl die Prozessabläufe als auch die Behandlungsvarianten müssen zwischen beiden eng abgestimmt sein. Zahntechniker werden häufig bei den Einproben oder der Farbauswahl miteinbezogen, um am Ende ein perfektes Ergebnis für den Patienten zu erzielen. Die Ortsnähe eines zahntechnischen Labors zur zahnärztlichen Praxis ist daher extrem von Vorteil. Oder noch besser: Das Dentallabor befindet sich nur eine Tür weiter und ist sogar Teil der Zahnarztpraxis, so dass die Kollegen Tag für Tag zusammenarbeiten und über einen umfangreichen, gemeinsamen Erfahrungsschatz verfügen. 

Zur zahntechnischen Herstellung gehört das Wissen und Können um Farbe, Form und Funktion der zu fertigenden Präzisionsstücke. Traditionell werden diese Stücke mit Abdrücken aus dem Mund und nach entsprechenden Modellen angefertigt. Innovative Technologien, Materialien und Herstellungsmöglichkeiten verändern die zahntechnischen Fertigungsweisen jedoch zusehends. 

Entwicklungen der Zahntechnik gehen in Richtung besonders biokompatibler Werkstoffe sowie einer weiterhin verbesserten Individualisierung des Zahnersatzes, um jeden Eindruck des „Künstlichen“ zu vermeiden. Die Zahntechnik wird sich in den nächsten Jahren auch dahingehend weiter verändern, dass in das manuell geprägte Handwerk eine zunehmend hochspezialisierte Automatisierung Einzug halten wird. Es sind verschiedene CAD/CAM-Systeme verfügbar, welche die Kiefersituation durch mechanisches Abtasten, Laser- oder optische Scans aufnehmen, um den Zahnersatz am Bildschirm zu rekonstruieren. Diese Daten werden einer Produktionsmaschine übergeben, die den Zahnersatz aus verschiedensten Materialien hochpräzise fräst oder sintert. Auch neue Gerüstwerkstoffe wie Zirkon, Zirconiumoxid, Aluminiumoxid und Titan kommen zunehmend 

Die professionelle Zahnreinigung (Zahnprophylaxe) ist ein wichtiger Bestandteil umfassender Mundgesundheit. Selbst bei einer guten häuslichen Zahnpflege können nicht alle Zahnflächen selbsttätig erreicht werden. Die Folge sind bakterielle Zahnbeläge. Studien zufolge senkt die regelmäßige Zahnreinigung beim Zahnarzt das Kariesrisiko um bis zu 70%. Zudem wird das Immunsystem gestärkt, die Wahrscheinlichkeit einer Parodontitis reduziert und das Erscheinungsbild der Zähne durch das Entfernen von Verfärbungen verbessert, die z. B. durch den Konsum von Tee, Kaffee oder Tabak verursacht werden. Faktoren wie falsche Ernährung und unzureichende Mundhygiene aber auch Stress können den Zähnen und der Mundflora im Laufe des Lebens Schaden zufügen. Daraus resultieren aber nicht nur Karies oder Entzündungen des Zahnfleisches: Inzwischen ist wissenschaftlich belegt, dass Erkrankungen in der Mundhöhle auch das Risiko für Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Probleme erhöhen können. 

Um das Lächeln und die Gesundheit unserer Patienten bestmöglich schützen zu können, bestimmen wir bei der Prophylaxe den aktuellen Zustand von Zahnfleisch und Zähnen: Eine professionelle Zahnreinigung besteht dann aus dem Entfernen von Belägen an Zahnoberflächen, in Zwischenräumen sowie in den Zahnfleischtaschen, dem Polieren (an glatten Oberflächen haften weniger Bakterien) und dem Fluoridieren zur Stärkung des Zahnschmelzes. Eine gründliche Reinigung der Zunge und eine Mundspülung zur Keimreduktion sind ebenso Teil der Behandlung. Eine professionelle Zahnreinigung dauert etwa 45 bis 60 Minuten und wird von einer speziell dafür ausgebildeten Prophylaxe-Fachkraft durchgeführt. Zum Einsatz kommen verschiedene Geräte, wie z. B. Ultraschall und eventuell Pulverstrahl. Außerdem arbeitet die Prophylaxe-Fachkraft mit verschiedenen Handinstrumenten. 

Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen (leider) nach wie vor nicht die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung. Einige Kassen bieten Zuschüsse im Rahmen von Bonusprogrammen. Für gesetzlich Versicherte gibt es auch die Möglichkeit eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen, welche die Kosten der professionellen Zahnreinigung ganz oder teilweise übernimmt – und dies sogar mehrmals im Jahr. Mindestens einmal, nach Möglichkeit besser zweimal im Jahr, empfehlen wir den Vorsorge-Check im Rahmen einer Prophylaxe-Behandlung. Für Patienten, die bereits Zahnfleischtaschen haben, ist eine professionelle Zahnreinigung alle drei Monate ratsam. Menschen mit Implantaten oder Zahnersatz sollten drei bis vier Mal im Jahr zur Zahnreinigung gehen. Je häufiger und lückenloser die Prophylaxe-Behandlungen durchgeführt werden, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit für gesundheitliche Probleme. Das Schöne daran ist: Nicht nur die Zähne bleiben schön. Sondern auch der Besuch beim Zahnarzt bleibt dauerhaft in schöner Erinnerung. 

Für eine lebenslange Zahngesundheit werden die Weichen bereits in der Kindheit gestellt: durch eine frühzeitige Prophylaxe. Die Eltern unterstützen zuhause bei einer guten Zahnpflege, während der Zahnarzt professionell vorsorgt – so gehen erlernte Gewohnheiten und professionelle Prophylaxe Hand in Hand. Für den zusätzlichen Schutz vor Karies ist eine Versiegelung der Kinderzähne die beste Maßnahme. Die Fissuren, also die Einkerbungen und Grübchen auf den Kauflächen der Backenzähne, werden durch ihre unterschiedlichen Tiefen nicht immer durch die Borsten einer Zahnbürste erreicht. So kann es trotz guter Zahnpflege zu einem erhöhten Kariesrisiko bei einem jugendlichen Gebiss kommen. Und aus dem Erlebnis einer Kariesbehandlung können unangenehme Gefühle resultieren. Der Kinderzahnarzt trägt eine spezielle Schutzschicht auf die Kauflächen der Backenzähne auf, damit sich keine Bakterien in den Zahnfurchen ansammeln können und Karies von vornherein vermieden wird. 

Karies und Parodontose sind die häufigsten Ursachen von Zahnschäden, dank frühzeitiger und effektiver Prophylaxe lassen sich diese Krankheiten jedoch in den meisten Fällen verhindern. Ebenso wie sich dadurch langwierige Zahnarztbehandlungen vermeiden lassen. Zudem verknüpft das Kind seinen Zahnarztbesuch mit positiven Erfahrungen. Das Lob eines Zahnarztes für ein gepflegtes Gebiss bewirkt erfahrungsgemäß viel in jungen Jahren. Wie stolz sind die Kleinen, wenn sie nach wenigen Minuten die Praxis wieder verlassen können! Und das, während Gleichaltrige in der Schule davon berichten, wie bei ihnen möglicherweise gebohrt und eine schmerzlindernde Spritze gesetzt werden musste. 

Positive Erfahrungen wirken sich nachhaltig auf das Selbstbewusstsein eines Kindes aus. Sie helfen ihm ein Leben lang, der eigenen Zahnpflege den richtigen Stellenwert beizumessen. Und sie beugen der Gefahr vor, dass sich Ängste oder sogar Phobien vor dem Zahnarzt entwickeln. Eine frühzeitige Prophylaxe bei Kindern ist deshalb immer zu empfehlen. Manche Eltern mögen der Auffassung sein, dass eine Prophylaxe erst dann von Bedeutung ist, wenn sich das Milchzahngebiss erneuert hat. Aber: Kinder, die bereits Karies-Probleme mit ihren Milchzähnen hatten, werden auch später, wenn die „richtigen“ Zähne da sind, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit an gesundheitlichen Problemen ihrer Zähne leiden. Verantwortungsvolle und weitsichtige Eltern können dem frühzeitig entgegenwirken. 

Durch Fehlstellungen des Kiefers oder auch stressbedingtes nächtliches Beißen und Zähneknirschen können nicht nur Schäden an den Zähnen entstehen; Beeinträchtigungen wirken sich nicht selten auf weitere Bereiche des Körpers aus und sollten deshalb im Anschluss an eine zahnärztliche Untersuchung oder eine Funktionsdiagnostik gegebenenfalls behandelt werden. 

Eine Aufbissschiene wird angewendet bei Substanzverlust durch mechanischen Abrieb an den Zähnen. Sie soll die Zähne vor weiterem Substanzverlust schützen. Die Schiene kann entweder für den Oberkiefer oder den Unterkiefer angefertigt werden. Häufig kommt die Schiene zum Einsatz, wenn bei geschlossenem Kiefer eine mangelhafte Auflage der Kauflächen vorliegt. Dies entsteht durch eine Zahnfehlstellung oder weil die beiden Hälften des Gebisses aus anderen Gründen nicht ineinander passen. Durch eine ungleichmäßige Auflage entsteht erhöhter Abrieb der Zahnsubstanz. 

Auch beim Reiben, Knirschen und Aufeinanderpressen der Zähne entsteht Verschleiß. Knirschen und Pressen erfolgt meist unbewusst und vorwiegend nachts. Das wird durch eine Aufbissschiene zwar nicht verhindert – deshalb sollten Symptome wie beruflicher Stress zusätzlich beachtet und minimiert werden – die zumeist etwa 1 Millimeter dicke Kunststoff-Schiene wirkt aber wie ein Schutzüberzug und bewahrt die Zähne somit vor weiterer Abrasion. 

Eine weitere Art der Schienentherapie ist die so genannte Balance-Schiene. Sie dient ebenfalls dem Schutz der Zähne, entlastet die Kiefergelenke und kann die Körperbalance wiederherstellen. Durch eine ausgeprägte Bisshebung und eine Vorverlagerung des Unterkiefers entsteht im Kiefereckgelenksbereich ein therapeutischer Freiraum. Da die Muskulatur zur Formung des Knochens beiträgt, sollen die durch die Balance-Schiene erzielten Veränderungen der Muskellängen zur Harmonisierung der knöchernen Struktur der Kiefergelenke beitragen. 

Für eine erfolgreiche Funktionalität der Schiene ist Passgenauigkeit von entscheidender Bedeutung. Zur Anfertigung wird zunächst ein Abdruck vom Gebiss genommen. Dieser wird mit Superhartgips ausgegossen, dann wird das Modell mit einem thermoplastischen Kunststoff überzogen. Der Rohling wird nun vom Techniker herausgeschnitten und bearbeitet. Anschließend muss der Patient diesen anprobieren, bei Bedarf werden Druckstellen und Randkanten abgeschliffen. Eine alternative Herstellungsmethode ist der CAD/CAM-Fräsprozess. Dabei wird das Gipsmodell digitalisiert, mit Hilfe einer Software patientenindividuell als Aufbissschiene präpariert und im Anschluss durch einen Zahntechniker in Handarbeit poliert. Diese Art der Herstellung in einem modernen Dentallabor ist besonders präzise. 

Neben der Schiene als therapeutischer Maßnahme werden Schienen auch verwendet, um bei Sportlern die Leistungsfähigkeit zu sichern bzw. sogar gezielt zu erhöhen. 

Wenn der Partner schnarcht, ist dies nicht nur schlafraubend – für ca. 10% aller Betroffenen ist es sogar gesundheitsgefährdend. Nicht nur, dass es für die Beziehung eine Strapaze ist, hinter dem Schnarchen kann sich eine Atemstörung verbergen, auch Apnoe (Atemaussetzer) genannt, die dazu führt, dass die Sauerstoffversorgung des gesamten Blutkreislaufes unterbrochen und somit auch das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Diese Unterbrechung kann länger als 30 Sekunden andauern. Zusätzlich werden dadurch immer wieder Weckreaktionen ausgelöst, die einen erholsamen Schlaf nicht mehr möglich machen. Die Folgen sind dauerhafte Abgeschlagenheit, Antriebsschwäche, Nervosität und ein grundsätzlich geschwächtes Immunsystem. 

Schwerwiegende Atemprobleme mit regelmäßiger Apnoe können zu Beeinträchtigungen am Herz und Kreislaufsystem (Bluthochdruck) führen, was wiederum in einer Erhöhung des Infarkt- und Schlaganfallrisikos resultiert. Deshalb sollte dauerhaftes und lautes Schnarchen von einem Experten analysiert werden. Eine Behandlungsmöglichkeit – ohne Operation – ist das Tragen einer speziell für den Patienten, individuell nach Abformung der Zähne labortechnisch angefertigte Kunststoffschiene. Eine solche, so genannte Kiefer-Protrusionsschiene hält den Unterkiefer im Schlaf in einer festen Lage, sodass die Zunge nicht zurückfallen und die Atemwege blockieren kann. Die meisten Patienten kommen damit gut zurecht, der Wirkungsgrad dieser Therapiemaßnahme wird als sehr hoch beschrieben. Die einfach zu bedienende, angenehm zu tragende Schiene bietet dem Schnarcher eine sofortige Entspannung. Bevor dieses Verfahren eingesetzt werden kann, muss allerdings untersucht werden, ob die zahnärztlichen Voraussetzungen für einen dauerhaften Einsatz gegeben sind. 

In einer Zahnarztpraxis wie edel & weiss wird auffälliges Schnarchen auf Wunsch exakt analysiert und individuell eingeschätzt. Schließlich kann es sich nicht nur um ein durch Schnupfen oder beispielsweise überhöhten Alkoholkonsum ausgelöstes Schnarchen handeln, sondern möglicherweise um ein Schnarchen, dem aufgrund von Übergewicht oder einer ungünstigen Schlafposition zumindest kurzfristig nur schwer abgeholfen werden kann. Je nach Schweregrad einer potentiellen Gesundheitsgefährdung durch das Schnarchen besteht die Möglichkeit, die Kosten der Schiene von der Krankenkasse übernehmen zu lassen. 

Sportzahnmedizin wird häufig auf die reine Zahn-Traumatologie reduziert, also die Schädigung von Zähnen oder Kieferknochen als Folge eines Sportunfalls. Es gibt jedoch zwei weitere Bereiche, denen ein spezialisierter Sportzahnarzt Beachtung schenkt. Das akribische Auffinden und Eliminieren leistungsmindernder Störfaktoren, wie versteckte Entzündungen oder falscher Biss, kann für den Erfolg eines Athleten von substanzieller Bedeutung sein. Hinzu kommt das durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegte Potenzial bei der Leistungsverbesserung durch spezielle Aufbisshilfen, die je nach Ausführung positive Effekte in den Bereichen Beweglichkeit, Schnelligkeit, Maximalkraft, Gleichgewicht, Stabilität, Ausdauer und Regeneration bewirken können.

Den Unterschied machen im Spitzensport nur Kleinigkeiten. Leistungsverbesserungen um nur wenige Prozent können entscheidend sein. Gemeinsam mit Sportmedizinern, Physiotherapeuten und Trainern gilt es deshalb, diese Potenziale auszuschöpfen. Die Sport-Zahnmedizin kann dazu einen nicht zu unterschätzenden Beitrag leisten. Schonende non- oder minimalinvasive sowie ganzheitliche Konzepte stehen dabei im Vordergrund. Neueste Erkenntnisse und eine Organisation sowie Aus- und Fortbildungen für Sportzahnärzte werden über die Deutsche Gesellschaft für Sport-Zahnmedizin e.V. (DGSZM) koordiniert.

Erhöhte Aufmerksamkeit ist dem Schutz der Zähne übrigens auch in Verbindung mit der zugeführten Nahrung zu widmen. Denn gerade im Ausdauerbereich werden häufig isotonische Getränke und kohlehydratreiche Riegel verwendet. Dabei ist besonders darauf zu achten, dass diese durch die darin enthaltenen Zucker und Säuren die Zahnoberfläche angreifen können.

Ein Veneer (engl. für Furnier) oder eine Verblendschale ist eine hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschale für die Zähne, die mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche (vor allem der Frontzähne) aufgebracht wird. Die Haftschale besteht aus Keramik, die lichtdurchlässig und zahnfarben ist. Das Aufbringen von Veneers hat vor allem ästhetische Gründe. Schiefe Zähne können damit verblendet und unerwünschte Zahnlücken geschlossen werden. Zudem kommen Veneers zum Einsatz, wenn durch starke Kaubelastung oder auch durch einen Unfall kleine Teile eines Zahns abgeplatzt oder abgebrochen sind. 

Vorliegende klinische Langzeituntersuchungen belegen, dass innerhalb von sechs Jahren nur zwei Prozent der Keramik-Veneers verloren gehen. Diese positive Bilanz hat zur Anerkennung des Verfahrens durch die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) geführt. 

Beim Einpassen von Veneers wird eine dünne Schicht (0,3–1,0 mm) vom Zahnschmelz abgetragen. Dann wird eine Abformung der betroffenen Zähne genommen. Der Patient erhält vorübergehend provisorische Kunststoffveneers. Der Zahntechniker fertigt das Veneer auf Basis des Abformungsmodells passgenau aus Keramik an. Keramik wird verwendet, weil es biologisch sehr verträglich, lichtdurchleitend und zahnfarben ist. Somit ermöglicht es ein sehr ästhetisches Zahnbild. Nach der Einprobe durch den Zahnarzt wird der Zahn gereinigt. Der Zahnschmelz wird angeätzt, eventuell frei liegendes Dentin wird mit einem sogenannten Dentinadhäsiv behandelt. Schließlich wird das Veneer mit einem Komposit-Kunststoff-Kleber verklebt. 

Durch die Anwendung neuer Techniken gibt es die Möglichkeit, Veneers in der Materialstärke von Kontaktlinsen (etwa 0,2 mm) herzustellen. Sie bieten den Vorteil, dass sie unmittelbar auf die Zahnsubstanz, also ohne vorheriges Beschleifen des Zahnes, aufgebracht werden können. Diese Non-Prep- oder auch Non-Invasive-Veneers können auch auf früheren Kunststofffüllungen, Keramikkronen oder Brücken befestigt werden. 

Die Vorteile von Veneers sind vielfältig: Neben einem zahnfarbenen, lichtdurchlässigen und ästhetischen Zahnbild sind dies vor allem eine lange Haltbarkeit, die hohe Verträglichkeit sowie kaum allergische Reaktionen auf das Befestigungsmaterial. Zudem können durch Veneers häufig deutlich aufwändigere 

Nach dem Durchbruch der Molaren, unserer zweiten Backenzähne, entwickeln sich die ersten Keime unserer Weisheitszähne. Dies geschieht in der Regel zwischen dem 12. und 14. Lebensjahr und ist zunächst nur auf dem Röntgenbild zu erkennen. Der Durchbruch der Weisheitszähne erfolgt dann zumeist im Erwachsenenalter, woher auch die Bezeichnung „Weisheitszahn“ stammt. Von der Mitte aus gezählt, handelt es sich um den achten Zahn. Daher nennen ihn Zahnärzte den „Achter“. Und dieser besitzt in der Regel eine eigene Charakteristik: Drei bis fünf Höcker sind keine Seltenheit, und auch die Zahnwurzeln weichen in Form und Anzahl von anderen Zähnen ab. Ein Weisheitszahn wird häufig von mehreren Wurzeln gehalten, es können miteinander verwachsene oder hakenförmige Wurzeln auftreten, und gelegentlich wächst hinter dem „Achter“ sogar noch ein „Neuner“. 

Ein Erwachsener besitzt normalerweise vier Weisheitszähne: zwei oben und zwei unten im hinteren Bereich des Kieferknochens. Brechen diese komplett durch, kann man mit den Nachzüglern durchaus entspannt leben. Bei bestimmten Gegebenheiten ist jedoch eine Entfernung angezeigt: Bei nicht oder nur teilweise durchgebrochenen Weisheitszähnen wird ein Teil des Zahnes im Kiefer zurückgehalten, was zu Entzündungen und Abszessen führen kann; häufig bilden sich zudem schwer zugängliche Zahnfleischtaschen, in denen sich Bakterien ansiedeln und vermehren können; und manch ein Kiefer bietet schlicht und einfach auch nicht genügend Platz für vier weitere, große Zähne. 

Das Durchbrechen eines einzelnen Weisheitszahns kann Schwierigkeiten bereiten, da diesem der Antagonist, also der gegenüberliegende Partnerzahn fehlt. Wächst der Zahn ohne sein Gegenüber in der Folge weiter und stößt auf den Kieferknochen, kann dies zu Zahnschäden, nächtlichem Zähneknirschen und Beschwerden im Kiefergelenk führen. Als Praxis für Sportzahnmedizin sehen wir die Weisheitszähne auch im Zusammenhang mit dem gesamten Körper: Eine Entzündung der Weisheitszähne kann beispielsweise dazu führen, dass ein Sportler dauerhaft beeinträchtigt wird und nicht seine volle Leistung erzielen kann. 

Häufig kann die Extraktion eines Weisheitszahns auf herkömmlichem Weg erfolgen: Mittels eines Hebels oder einer Zange wird der Zahn behutsam aus seinem Zahnfach gelockert und entnommen. Dies ist besonders im Oberkiefer einfacher durchzuführen, da dort der Kieferknochen – im Gegensatz zum Unterkiefer – nicht so kompakt ist. Bei manchen Befunden ist allerdings eine operative Entfernung notwendig: bei stark verwachsenen oder hakenförmigen Zahnwurzeln; bei der Entfernung im Stadium des Keimlings; und bei einer Verlagerung des Zahns im Kiefer. 

Bei einer operativen Entfernung wird der Weisheitszahn zunächst durch einen Schnitt entlang des Kieferkamms bzw. durch Abtragen des Knochens freigelegt. Der Zahn oder Keimling wird entnommen und die entstandene Wunde durch chirurgische Nähte wieder verschlossen. Alle Vorgehensweisen sind für den Patienten schmerzlos: Entweder durch örtliche Betäubung oder eine Vollnarkose. Dank unserer fachkundigen Nachsorge ist dieser Eingriff dann auch schnell wieder vergessen. 

Jeder Zahn besteht aus einer sichtbaren Zahnkrone und einer nicht sichtbaren Zahnwurzel. Die größeren Backenzähne haben zwei oder sogar drei solcher Wurzeln. Im Inneren der Wurzel verläuft ein Kanal, durch den sich ein Nerv zieht sowie Blutgefäße verlaufen, die den Zahn mit dem Organismus verbinden. Haben sich Teile des Nervs innerhalb des Wurzelkanals entzündet, verspüren wir Schmerzen. Entzündete oder bereits abgestorbene Teile eines Nervs müssen deshalb aus dem Zahn entfernt werden. Der Hohlraum wird anschließend gereinigt und desinfiziert, schließlich mit einem geeigneten Material ausgefüllt und versiegelt, damit sich keine Bakterien darin ansiedeln können, die eine erneute Entzündung hervorrufen. 

Die Ursachen für eine Entzündung des Zahnmarks, eine so genannte Pulpitis, sind vielfältig. Meist besteht zunächst ein kariöser Defekt, der als Eintrittspforte für Bakterien dient und eine gewisse Zeit schmerzfrei verläuft. Gelegentlich kann auch eine Entzündung der Pulpa erfolgen, wenn der Zahnhalteapparat so weit geschädigt ist, dass die Infektion über die Zahnfleischtasche bis an die Wurzelspitze vordringt und von dort in den Wurzelkanal aufsteigt. 

Sie müssen keine Angst davor haben, dass eine Wurzelbehandlung besonders schmerzhaft ist. Bei hochakuten Entzündungen können zwar zeitweilig Schmerzen auftreten, es gibt jedoch unterschiedliche Möglichkeiten, die Schmerzen zu minimieren oder sogar ganz zu vermeiden. Mit Hilfe entsprechender Technologien und einer passenden Narkosebehandlung, also der Verabreichung anästhetischer Wirkstoffe zur Betäubung, unterscheidet sich eine Wurzelbehandlung heutzutage im Wesentlichen kaum von einer Kariesbehandlung mit Füllung. 

Zahnschmerzen halten sich leider an keinen Terminplan – und kommen gerne dann, wenn man sie wirklich am wenigsten gebrauchen kann. Hierfür bietet edel & weiss einen eigenen zahnärztlichen Notdienst außerhalb der üblichen Sprechzeiten an. Der Notdienst steht für Behandlungen zur Verfügung, die nicht bis zum nächsten Werktag aufgeschoben werden können. 

Zunächst muss unterschieden werden zwischen zahnärztlichem Bereitschaftsdienst und zahnärztlichem Notdienst. Daraus folgt die Unterscheidung zwischen absoluten und relativen Indikationen für ein zahnärztliches Tätigwerden. Gemäß Notdienstordnung der jeweiligen Kassenzahnärztlichen Vereinigung soll sich die Behandlung im zahnärztlichen Notdienst nur auf die unbedingt notwendigen zahnärztlichen Hilfeleistungen beschränken. Nach Inanspruchnahme des zahnärztlichen Notdienstes soll der Patient zu seinem Hauszahnarzt überwiesen werden. 

Zu den absoluten Indikationen, die als Notfälle im engeren Sinne zu betrachten sind und eine unmittelbare zahnärztliche Behandlung erforderlich machen, zählen alle Unfallverletzungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich wie z. B. eine Zahnfraktur oder eine Kieferfraktur. Hinzu kommen Nachblutungen nach zahnärztlich-chirurgischen Eingriffen wie einer Weisheitszahnoperation oder Implantat-Behandlung. Auch akute Entzündungen wie ein Kieferabszess, eine dicke Wange oder eine eitrige Zahnfleischentzündung gelten als typischer Notfall. Die so genannten relativen Indikationen umfassen alle von den Zähnen ausgehenden Erkrankungen wie Zahnschmerzen, Zahnfleischentzündung oder Schmerzen nach einer Zahnentfernung. Grundsätzlich gelten nicht alle Arten von Beschwerden, die ein Patient empfindet, als ein zahnärztlicher Notfall. Beispielsweise ist eine gebrochene Prothese zweifellos für den Patienten höchst unangenehm, weil er möglicherweise vorübergehend zahnlos ist, sie stellt aber keinen medizinischen Notfall im engeren Sinne dar. Auch eine verlorene Zahnfüllung, die keine größeren Beschwerden hervorruft, ist kein Notfall, auch wenn sie im Frontzahnbereich störend wirken kann. 

Welche Schmerzen oder Unannehmlichkeiten einen Patienten auch plagen. Bei edel & weiss sind eigene Spezialisten im Einsatz, die auch am Wochenende erreichbar sind, um jederzeit helfen zu können. 

Die Zahnerhaltung (konservierende Zahnheilkunde) umfasst ein Fachgebiet der Zahnmedizin und gilt als Oberbegriff für die Prävention, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen und Schäden an den Zähnen. Grundlage der Zahnerhaltung ist eine erfolgreiche zahnmedizinische Prophylaxe, die sich mit vorbeugenden Maßnahmen beschäftigt, welche die Entstehung bzw. Verschlimmerung von Krankheiten der Zähne und des Zahnhalteapparates verhindern sollen. Allem voran steht dabei die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung zur frühzeitigen Erkennung von krankhaften Zuständen. Weiterer wichtiger Bestandteil der Prophylaxe ist eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung, die von Experten wenigstens zweimal im Jahr empfohlen wird. 

Ist es aufgrund mangelnder Zahnhygiene oder anderer begünstigender Faktoren wie z. B. hormoneller Veränderungen oder Diabetes bereits zu einer Erkrankung oder Schädigung der Zähne gekommen, muss diese behandelt werden. Die Füllungstherapie hat dabei zum Ziel, kariöse Läsionen oder andersartige Defekte an Einzelzähnen zu beheben. Sie wird auch konservierende oder restaurierende Therapie genannt. Dabei wird die Karies mittels Bohren oder Lasertherapie von den befallenen Zähnen entfernt. In der Folge wird das entstandene Loch mit einem geeigneten Material gefüllt. Ist ein größeres Loch in einem Zahn wiederaufzufüllen, kommen dabei in der Regel so genannte Inlays oder Onlays zum Einsatz. Im Gegensatz zur plastischen Zahnfüllung ist ein Inlay ein passgenaues Werkstück. Es wird in einem zahntechnischen Labor hergestellt und als Zahnfüllung in den Zahn eingesetzt. Ein Inlay wird in der Regel im Seitenzahnbereich verwendet und ersetzt Teile der Kaufläche, jedoch nicht die Höcker eines Zahnes. Werden auch die kaukrafttragenden Höcker überdeckt, spricht man von einem Onlay.

Eine weitere häufig auftretende Schädigung im Mundbereich ist die Parodontitis, eine bakteriell bedingte Entzündung, die sich in einer weitgehend irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates zeigt und im Rahmen der Paradontologie behandelt wird. Die Endodontie wiederum ist ebenfalls ein Teil der Zahnerhaltung. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Erkrankungen des Zahninneren (Zahnmark). Die häufigste Behandlung innerhalb der Endodontie ist die Behandlung des Wurzelkanals. Zahnkronen sind ebenso zahnerhaltende Maßnahmen und kein Zahnersatz, da sie keine Zähne, sondern lediglich defekte Zahnsubstanz ersetzen – wenn diese durch eine Zahnfüllung nicht mehr rekonstruiert werden kann.

Übrigens: Seit einigen Jahren ist bekannt, dass es zu Schäden des Zahnschmelzes (und des Zahnfleisches) kommen kann, wenn die Zähne sofort nach der Aufnahme von säurehaltigen Nahrungsmitteln (z. B. von Saft oder Nektar, von Früchten wie z. B. Bananen, Ananas, Orangen usw.) geputzt werden. Daher soll der Mund nach dem Genuss dieser Speisen zunächst nur mit klarem Wasser ausgespült und mit einer Zahnreinigung einige Stunden abgewartet werden, damit sich die Zähne wieder remineralisieren können.

Zahnersatz, auch Zahnprothese genannt, ist der Sammelbegriff für jegliche Form des Ersatzes fehlender natürlicher Zähne. Die Planung, Herstellung und Eingliederung von Zahnersatz fällt unter die zahnmedizinische Fachrichtung der Prothetik. Zahnersatz ist einer der wesentlichen Grundlagen moderner Zahnmedizin. Denn: Fehlt nur ein Zahn, kann dies schnell zu Folgeschäden an Kiefer und verbleibenden Zähnen führen. Deshalb ist es wichtig, dass Zahnersatz von Spezialisten analysiert und mit anderen zahnmedizinischen Maßnahmen im Sinne des Patienten harmonisiert wird. Ein festsitzender Zahnersatz kommt der natürlichen Situation dabei am nächsten und ist daher – anders als herausnehmbarer Zahnersatz – in der Lage, die normale Kau- und Sprechfunktion nahezu vollständig wiederherzustellen. 

Zahnersatz wird in verschiedene Klassen eingeteilt: Der festsitzende Zahnersatz umfasst Kronen, Teilkronen und Brücken sowie Implantate. Bei herausnehmbarem Zahnersatz wird zwischen Totalprothesen und Teilprothesen unterschieden. Kombinierter Zahnersatz besteht aus einem fest einzementierten Teil und einem herausnehmbaren Teil. Zahnersatz soll die Kauleistung eines teil- oder unbezahnten Kiefers wiederherstellen. Weitere Aspekte betreffen die Ästhetik und die Sprechleistung, da die Aussprache mancher Buchstaben oft vom Vorhandensein und der richtigen Position der Zähne abhängig ist. Häufigster Zahnersatz ist die Krone, die benötigt wird, wenn eine Füllung den geschädigten Zahn nicht wiederherstellen kann. Eine gut gemachte Krone lässt sich vom natürlichen Zahn kaum unterscheiden und ersetzt diesen auf bestmögliche Weise. 

Seit einiger Zeit wird Zahnersatz auch im computergestützten CAD/CAM-Verfahren hergestellt. Dies garantiert eine hohe, gleichbleibende Qualität und Passgenauigkeit bei annehmbaren Kosten. Zahnersatz aus Titanlegierungen wird schon relativ lange im Gussverfahren hergestellt. Die computergestützte Fertigung ermöglicht es nun, Kronen in sehr guter Qualität bei gleichzeitig günstigen Preisen herzustellen. Ein relativ neues Material für festsitzenden Zahnersatz ist dabei Zirconiumdioxid (Kurzbezeichnung: Zirconoxid). Es dient als Gerüst für Vollkeramikkronen und Vollkeramikbrücken. Darauf wird eine weichere, kiefergelenkfreundliche Keramikmasse in der passenden Zahnfarbe aufgebrannt. So lassen sich natürliche Zähne deutlich besser nachahmen, als es bei Kronen und Brücken mit Metallgerüst erreichbar war. Die Kosten sind etwas höher als bei Verblend-Metall-Keramik-Arbeiten (VMK). Weil aber Goldlegierungen in den vergangenen Jahren zunehmend teurer werden, fällt die Entscheidung inzwischen oftmals zugunsten einer Keramikrestauration aus Zirconiumdioxid aus. Vorteile der Vollkeramikkronen gegenüber Edelmetallrestaurationen sind die weiße Grundfarbe, ein geringerer Rohstoffpreis gegenüber Metallen, eine sehr gute Lichtdurchlässigkeit sowie die Biokompatibilität, also die Verträglichkeit. 

Slider
edel-und-weiss_&claim_neu-weiß[2]

Kontakt

Ludwigsplatz 1a
90403 Nürnberg
T. 0911 - 56 83 63 60

Öffnungszeiten

Mo. bis Do.: 8.00 - 20.00 Uhr
Fr.: 8.00 - 18.00 Uhr
Sa.: 9.00 - 14.00 Uhr

Notdienst
Sa.: 14.00 - 20.00 Uhr
So.: 8.00 - 20.00 Uhr

Parkmöglichkeiten

Parken direkt vor der Tür

Parkhäuser
Adlerparkhaus Nürnberg
Parkhaus Wöhrl

Allgemein