Hygiene und Prävention – Was ist jetzt wichtig?

Ein gutes Immunsystem und umfangreiche Hygienemaßnahmen haben in der aktuellen Zeit eine besondere Bedeutung. Dazu gehört auch die tägliche, gründliche Mundhygiene.


Warum ist das so?

Die Mundhöhle ist eine Eintrittspforte für Bakterien und Viren in unseren Körper und stellt somit ein potenziell hohes Risiko für die Entwicklung von Infektionskrankheiten dar. Daher
sollte gerade jetzt darauf geachtet werden, dass sich die Patienten umfassende Mundhygienegewohnheiten aneignen.

Alle Maßnahmen, die die Mundgesundheit unterstützen, helfen auch, die Allgemeingesundheit zu erhalten. Dazu gehören selbstverständlich das Zähneputzen und die Reinigung der Interdentalräume.

Die häusliche Verwendung von Zahnpasten und Mundspüllösungen mit aktiven Inhaltsstoffen (CHX, CPC, ätherische Öle, Zinklaktat, Zinnfluorid, u.ä.), die eine antibakterielle Wirkung haben,
können bei Patienten, die zu Gingivitis neigen, die Immunabwehr unterstützen.

Gute Bakterien, für Ihre Gesundheit!

Die Unterstützung des oralen Mikrobioms durch die Zugabe von „guten“ Bakterien kann das Gleichgewicht in der Mundhöhle unterstützen. In Studien hat das Milchsäurebakterium
Lactobacillus reuteri gezeigt, dass das Entzündungsrisiko reduziert wird und die natürliche Barriere der Mundschleimhaut stabil gehalten wird.
Alles was hilft, ein gutes „Biofilm-Management“ zu betreiben, sollte empfohlen werden.

Ihr Mund ist unser Reinraum!

Die bei der zahnärztlichen Behandlung immer vorhandene Gefahr der mikrobiellen Kontamination und Infektion sollte durch gezielte vorbeugende Maßnahmen schon vor ihrem Auftreten vermindert werden.

Dazu gehört auch eine Mundhöhlenantiseptik, wie sie im Leitfaden der DAHZ beschrieben wird. Hier werden Wirkstoffe, wie z. B. Chlorhexidin, aufgelistet. Gerade jetzt ist es mehr denn je angebracht,
den Patienten vor jeder Behandlung 60 Sekunden mit einer antiseptischen Mundspülung spülen zu lassen.